Restmittel aus dem Klimafonds beantragen

Bis zu 400 Euro Zuschuss für Klimaschutz-Maßnahmen oder -Beratungen; Vergabe erfolgt bis zum Jahresende nach Windhundprinzip

Der Kreis Steinfurt teilt mit, dass der Klimafonds zum Stichtag noch nicht ausgeschöpft wurde. Daher können weiterhin Anträge gestellt werden. Die Vergabe der Restmittel erfolgt bis zum Jahresende nach dem Windhundprinzip.

Private Haushalte können aus vier Förderbereichen Zuschüsse für jeweils einen Fördergegenstand wie Energieberatungen (150 Euro), Lastenräder (300 Euro) oder Dämmvorhaben (bis 400 Euro) beantragen. Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine Photovoltaikanlage anzuschaffen, kann sich eine ausführliche Beratung mit bis zu 150 Euro fördern lassen.

Besonders gefragt sind seit kurzem Zuschüsse für Dach- und Fassadenbegrünung. Diese Maßnahmen werden mit 400 Euro bezuschusst und leisten nicht nur einen Beitrag zur Biodiversität: Im Winter sorgt eine Gebäudebegrünung für Wärmedämmung, im Sommer für Abkühlung und das ganze Jahr über für Rückhalt und Speicherung von Regenwasser. Dach- und Fassadenbegrünungen mindern also auch das Risiko von Überschwemmungen bei Starkniederschlägen. Das Solar- und Gründachkataster unter https://www.solare-stadt.de/kreis-steinfurt/ zeigt, ob sich das eigene Hausdach für Photovoltaik oder Dachbegrünung eignet.

Darüber hinaus können gemeinnützige Vereine, Bildungseinrichtungen und Körperschaften des öffentlichen Rechts ohne Eigenanteil bis zu 1.000 Euro für individuelle Klimaschutz-Maßnahmen beantragen.

Alle Informationen zum Klimafonds sind online unter www.kreis-steinfurt.de/klimafonds zu finden. Telefonische Rückfragen sind dienstags und freitags zwischen 8 und 12 Uhr sowie donnerstags unter der Nummer (0 25 51) 69 – 21 42 möglich oder aber jederzeit per E-Mail an klimafondskreis-steinfurtde.

 

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