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Gemeinde Lotte und Sportfreunde verlängern Überlassungsvertrag bis 30. Juni 2027

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Erstes Ergebnis der Mediationsgespräche schafft zusätzliche Planungssicherheit für den Sportbetrieb

Gemeinde Lotte und Sportfreunde verlängern Überlassungsvertrag bis 30. Juni 2027

Der Überlassungsvertrag zwischen dem VfL Sportfreunde Lotte von 1929 e. V. und der Gemeinde Lotte über die Nutzung und Unterhaltung des Sportgeländes am Lotter Kreuz wird bis zum 30. Juni 2027 verlängert. Ursprünglich hatte der Verein den Vertrag am 4. Mai 2026 ordentlich zum 31. Dezember 2026 gekündigt.

 

Die Verlängerung ist ein erstes Ergebnis der Mediationsgespräche, in denen sich die Sportfreunde und die Gemeinde seit Oktober gemeinsam um eine Lösung bemühen. Bürgermeister Philip Middelberg begrüßt die Einigung: „Verwaltung und Politik war es wichtig, den vielen Breitensportlerinnen und Breitensportlern eine verlässliche Perspektive zu geben. Durch die Verlängerung können sie ihre laufende Saison bis zum Ende wie geplant fortsetzen.“

 

Auch die Sportfreunde bewerten die Vereinbarung positiv. Luca Pflugradt, der den Verein in den Gesprächen mit der Gemeinde maßgeblich begleitet, erklärt: „Wir freuen uns, dass wir mit dieser Zwischenlösung zunächst Planungssicherheit gewinnen und unser Sportangebot bis zum 30. Juni 2027 wie gewohnt fortführen können. Das ist für unsere Sportlerinnen und Sportler, unsere Mannschaften und alle Beteiligten eine wichtige Grundlage.“

 

Das Mediationsverfahren wird fortgesetzt. Ziel ist es, gemeinsam eine dauerhafte und zukunftsfähige Lösung für die Nutzung des Sportgeländes zu entwickeln. Die Verlängerung betrifft ausschließlich den Zeitpunkt der Vertragsbeendigung. Die Kündigung bleibt im Übrigen bestehen. Auch die unterschiedlichen rechtlichen Positionen und Ansprüche beider Parteien bleiben von der Vereinbarung unberührt. Die Gemeinde hält insbesondere an ihrer Rechtsauffassung fest, dass kein Anspruch auf Wertausgleich besteht.

 

Mit der Verlängerung ist ein erster Schritt gelungen. Sie schafft Zeit und Raum, um die noch offenen Fragen im Rahmen der Mediation weiter zu bearbeiten und eine tragfähige Perspektive für die Zukunft des Sportgeländes zu entwickeln.

 

Foto: Nina Jostmeier