Info-Termin der Stadtwerke Tecklenburger Land zum geförderten Wohnungsbau in Lotte - Erste Mieter ziehen voraussichtlich im Herbst 2026 ein

Pressemitteilung der Stadtwerke Tecklenburger Land (SWTE)

 

Tecklenburger Land, Lotte, 26.11.2025. Wenn alles nach Plan verläuft, ziehen die ersten Mieter im kommenden Herbst ein. Die Rede ist von zwei Mietimmobilien, die derzeit im Baugebiet Lotte-Schafwinkel entstehen. Die beiden Gebäude markieren nicht nur die Zufahrt ins Neubaugebiet. Sie stehen auch für eine besondere Partnerschaft zwischen der Gemeinde Lotte und den Stadtwerken Tecklenburger Land in Sachen geförderter Wohnungsbau. Im Auftrag der Gemeinde Lotte baut die Stadtwerke-Gesellschaft SWTE Kommunal die beiden Immobilien mit insgesamt 20 Mietwohnungen. 15 Wohneinheiten werden mit Landesmitteln gefördert und stehen damit Menschen mit einem Wohnberechtigungsschein zur Verfügung. Ratsleute aus den sieben Stadtwerke-Kommunen Hörstel, Hopsten, Ibbenbüren, Lotte, Mettingen, Recke und Westerkappeln hatten nun bei einem Rundgang über die Baustelle Gelegenheit, Gebäude und Projekt näher kennenzulernen.

 

„Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, dass Qualität, Ökologie und soziale Aspekte einander nicht ausschließen“, betonte Lottes Bürgermeister Philip Middelberg. So lege die Gemeinde Lotte Wert auf eine gute Qualität der Wohnungen und umweltfreundliches Heizen mittels Geothermie. Andererseits sorge sie für bezahlbaren Wohnraum.

 

Lösungspartnerschaft

Wie sehr dieser benötigt wird, verdeutlichte Juliette Große Gehling, Geschäftsführerin der SWTE Kommunal. „Wir befinden uns mitten in einer großen wohnungspolitischen Herausforderung. Im Kreis Steinfurt werden bis 2033 mehr als 5.400 geförderte Wohnungen aus der Mietpreisbindung fallen – das sind fast 70 Prozent des bisherigen Bestands“, führte sie aus. Vor diesem Hintergrund stehen Kommunen vor der Aufgabe, ausreichend bezahlbaren Raum zum Leben anbieten zu können. Das in Lotte gewählte Modell für den geförderten Wohnungsbau sei ein Beispiel für eine funktionierende Lösungspartnerschaft zwischen den Stadtwerken Tecklenburger Land und ihren Gesellschafter-Kommunen.

Professionelle und strukturierte Arbeitsweise

Auch, wenn es sich um eine Art Pionierprojekt in Sachen geförderter Wohnungsbau handelt, sei die gemeinsame Arbeit alles andere als ein Ausprobieren, betonte Architekt Simon Feldhaus. Er lobte die Professionalität, Strukturierung und Umsetzung in der Zusammenarbeit, die dazu führe, dass das Projekt nach rund 80 Prozent der erforderlichen Ausschreibungen voll im Budget-Plan liege. „Wir befinden uns hier städtebaulich an sehr dominanter Stelle“, erläuterte er. Vor dem Hintergrund habe er als Planer eine Frontansicht gewählt, die sich einerseits gut einpasse, andererseits den späteren Bewohnerinnen und Bewohnern ein Höchstmaß an Privatheit biete. Das alles im Inneren technisch funktional.

Anfragen von potenziellen Mietern

Projektleiter Benjamin Krause warf einen Blick zurück von der ersten Idee bis zur Umsetzung des Bauvorhabens und erläuterte die Zusammenarbeit zwischen Kommune und SWTE Kommunal. Ab September 2026 ist das kleinere Gebäude mit acht Wohneinheiten bezugsfertig, im Jahr darauf das Zwölf-Parteien-Haus. „Am Ende stehen hier 1.200 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung“, so der Projektleiter. Das Interesse sei schon jetzt groß. „Die ersten Anfragen liegen vor.“

 

 

 

BU: Bürgermeister Philip Middelberg (l.), die Geschäftsführung der SWTE Kommunal Juliette Große Gehling und Ulrich Freese (2.v.r.), Projektleiter Benjamin Krause (Mitte) und Abteilungsleiter Markus Lange begrüßten die Gäste auf der Baustelle.         

Foto: Stadtwerke Tecklenburger Land

 

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